Warum jetzt?

Der Ganztagsanspruch wächst jedes Jahr um einen Jahrgang. Bis 2029/30 betrifft er die Klassen 1 bis 4. Wer erst dann über Räume nachdenkt, plant unter Zeitdruck und baut teuer.

Diese Schulveranstaltung bieten wir an um Entscheider von einer Schule, Behörde oder Unternehmen bei Problemen oder Fragen zu unterstützen.
Die Schulveranstaltung beinhaltet daher eine externe Referentin, die aus der Schule kommt wie auch einen externen Referenten aus dem Schulmöbel-Bereich.

Betreuung braucht andere Flächen als Unterricht

Acht Stunden Aufenthalt an fünf Tagen verändern die Anforderungen an Akustik, Rückzug, Essen und Bewegung. Ein Klassenraum mit 28 Einzelplätzen deckt das nicht ab.

Vorhandenes ist meist besser als sein Ruf

Ein Teil des Bestands lässt sich aufarbeiten statt ersetzen. Das Spart Entsorgung und Beschaffung und macht Budget für die Stellen frei, an denen wirklich etwas fehlt.

Ablauf der Schulveranstaltung

Programmpunkt wählen

0:00  ·  10 Minuten

Ankommen

Empfang, Namensschild, Getränke.

0:10  ·  30 Minuten

Impulsvortrag Susanne Lohstöter

conceptk Pädagogische Architektur: „Phase 0, gute Schulen entstehen nicht zufällig“. Pädagogik und Raum gemeinsam gedacht, mit Beispielen aus umgesetzten Projekten.

0:40  ·  30 Minuten

Impulsvortrag Bram Kempkens

Eromesmarko: „Raum für Geborgenheit“. Wie Lernräume Sicherheit und Rückzug geben und zugleich Zusammenarbeit ermöglichen, von biophilem Design über Farben und Material bis zur Frage, wie Fluchtwege, Notausgänge und Brandschutz die Möblierung mitbestimmen.

1:10  ·  10 Minuten

Büro Albers

Kurze Unternehmensvortellung und warum wir der richtige Partner für ganzheitliche Schulkonzepte sind.

1:20  ·  50 Minuten

Arbeitsstationen

Unterrichtsmodelle wie das Churer Modell sowie Medientechnik mit Lumio und SMART Technologies.

2:10  ·  15 Minuten

Offene Runde

Moderierte Bearbeitung der Fragen, die bei der Anmeldung eingegangen sind..

2:25  ·  5 Minuten

Abschluss

Nochmal im Fazit die Themen. Terminvereinbarungenen auf Wunsch möglich.

Die zwei Arbeitsstationen

Wie gelernt wird, entscheidet, wie der Raum aussieht

Ein Unterrichtsmodell ist keine Möbelfrage, aber es hat Folgen für den Raum. Wir gehen die gängigen Modelle durch und übersetzen sie in konkrete Anforderungen an Zonierung, Mobiliar, Farbe und Material. Klicken Sie sich vorab durch:

Churer Modell

Die Ausrichtung auf die Tafel wird aufgehoben, der Raum in Bereiche für Tätigkeiten geteilt: Input im Kreis, Gruppenflächen, Rückzug, freie Mitte. Der Ansatz kommt ohne Umbau aus und lässt sich mit vorhandenem Mobiliar beginnen.

Was der Raum braucht: bewegliche Stühle, Tische ohne feste Reihung, eine Nische für konzentriertes Arbeiten.

Lernbüro und selbstorganisiertes Lernen

Schülerinnen und Schüler arbeiten an unterschiedlichen Aufgaben im eigenen Tempo, die Lehrkraft begleitet. Das verändert die Rolle des Raums vom Vortragsort zum Arbeitsort.

Was der Raum braucht: Einzelarbeitsplätze mit Sichtschutz, Ablagen für Material, Sichtbeziehung zur Aufsicht.

Offener Ganztag

Acht Stunden Aufenthalt an fünf Tagen stellen andere Anforderungen als eine Unterrichtsstunde: Essen, Bewegung, Ruhe und Betreuung finden häufig in denselben Räumen statt.

Was der Raum braucht: Mehrfachnutzung mit stapelbarem oder rollbarem Mobiliar, Stauraum in Reichweite, klare Zonen für laut und leise.

Farbe und Material

Farbe ordnet den Raum, bevor jemand ein Schild liest. Zurückhaltende Flächen, Akzente an den Zonen, robuste Oberflächen dort, wo gearbeitet wird.

Worauf es ankommt: Reinigungsfähigkeit, Lichtreflexion, Kontraste für Menschen mit Sehbeeinträchtigung.

Akustik

In offenen Lernlandschaften wird Lautstärke schnell zum Ausschlusskriterium. Akustik gehört deshalb in die Planung, nicht in die Nachbesserung.

Was der Raum braucht: absorbierende Flächen an Decke und Wand, Trennelemente als Schallschutz, Bodenbeläge mit Trittschalldämmung.

Bestand und ReUse

Ein Teil des vorhandenen Mobiliars lässt sich aufarbeiten statt ersetzen. Das lohnt sich vor allem bei größeren Beständen und macht Budget für die Stellen frei, an denen wirklich etwas fehlt.

Mitbringen lohnt sich: Fotos der Räume, grobe Stückzahlen, Alter des Mobiliars.

Technik, die den Unterricht trägt, nicht aufhält

Displays hängen in vielen Schulen längst. Die Frage ist, was danach passiert. Wir zeigen an dieser Station, was aus vorhandenem Material mit Lumio und den SMART Displays wird, und sprechen offen über das, was dabei mitläuft: Lizenzen, Netz und Betrieb.

Lumio und SMART Technologies

Wir sind Partner von SMART Technologies und zeigen die Unterrichtsplattform Lumio im praktischen Einsatz. Vorhandenes Material wird zu interaktiven Einheiten, an denen die Klasse gleichzeitig auf eigenen Geräten arbeitet. Rückmeldungen laufen live zurück an die Lehrkraft.

Ehrlich dazu: Plattformen dieser Art sind lizenzpflichtig. Die laufenden Kosten und die Frage, was ohne Lizenz vom Material übrig bleibt, gehören zur Entscheidung.

Geräte im Einsatz

Zwei Kollegen aus unserem Haus sind an der Station und zeigen die Geräte im Betrieb: Display, Stiftbedienung, Einbindung vorhandener Endgeräte, Übergabe zwischen Lehrkraft und Klasse. Sie schreiben, verschieben und speichern selbst und sehen, wie sich das im eigenen Fach anfühlt.

Gute Gelegenheit für: Fragen zur Anbindung an bestehende Schul-IT, zu Halterungen und zur Frage, welche Geräteklasse für welchen Raum passt.

Raum und Technik gehören zusammen

Ein Display allein verändert keinen Unterricht. Entscheidend sind Blickachsen, Verdunkelung, Steckdosen an der richtigen Stelle, ein Netz, das trägt, und Möbel, die sich zum Bildschirm drehen lassen.

Hier treffen sich die Stationen: Wenn Lernende auf verschiedenen Niveaus arbeiten, sitzen sie nicht mehr alle gleich. Differenzierung braucht Zonen, Zonen brauchen bewegliches Mobiliar.

Sie bestimmen die Gewichtung

Wir versenden keine fertige Agenda. Wie lange wir an welcher Station bleiben und welche Beispiele wir vorbereiten, ergibt sich aus den Anmeldungen. Wählen Sie die Themen, die für Ihre Schule gerade zählen.

Themen auswählen, Mehrfachauswahl möglich

Die zwei Impulsvorträge

„Gute Schulen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, wenn Pädagogik und Raum gemeinsam gedacht werden"

Susanne Lohstöter, ConceptK GmbH, Pädagogische Architektur. Lehrerin, Ganztagskoordination und Schulentwicklungsbegleiterin. ConceptK begleitet seit über 15 Jahren Schulen in der Leistungsphase 0.

Ihr Impuls „Phase 0: Gute Schulen entstehen nicht zufällig" widmet sich der Phase, die über den späteren Erfolg entscheidet: der gemeinsamen Klärung von pädagogischem Bedarf und baulichen Anforderungen, bevor der erste Strich gezeichnet wird. Sie zeigt, warum sich Schule vom Modell „gleicher Stoff, gleicher Raum, gleiches Tempo für alle" löst und wie sich das im Gebäude niederschlägt, von der Zonierung des Klassenraums über Cluster und Gemeinschaftsflächen wie Aula und Mensa bis zu Ganztag, Akustik und Flexibilität.

Susanne Lohstöter, ConceptK GmbH, Pädagogische Architektur. Lehrerin, Ganztagskoordination und Schulentwicklungsbegleiterin. ConceptK begleitet seit über 15 Jahren Schulen in der Leistungsphase 0.

Ihr Impuls „Phase 0: Gute Schulen entstehen nicht zufällig" widmet sich der Phase, die über den späteren Erfolg entscheidet: der gemeinsamen Klärung von pädagogischem Bedarf und baulichen Anforderungen, bevor der erste Strich gezeichnet wird. Sie zeigt, warum sich Schule vom Modell „gleicher Stoff, gleicher Raum, gleiches Tempo für alle" löst und wie sich das im Gebäude niederschlägt, von der Zonierung des Klassenraums über Cluster und Gemeinschaftsflächen wie Aula und Mensa bis zu Ganztag, Akustik und Flexibilität.

„Kinder lernen dort am besten, wo sie sich sicher und willkommen fühlen."

Bram Kempkens, Eromesmarko. Verantwortlich für den internationalen Vertrieb und seit vielen Jahren im engen Austausch mit Schulen und Lehrkräften, zuvor zwölf Jahre Dozent an einer Fachhochschule in Groningen.

Sein Impuls „Raum für Geborgenheit" fragt, wie Räume Sicherheit und Rückzug geben und zugleich Zusammenarbeit ermöglichen. Gerade in offenen Lernlandschaften entscheidet die Gestaltung darüber, ob Ruhe, Konzentration und selbstständiges Lernen gelingen. An Praxisbeispielen zeigt er, wie biophiles Design, natürliche Materialien, Farbe und flexible Raumkonzepte zusammenwirken, und wo Fluchtwege, Notausgänge und Brandschutz die Möblierung mitbestimmen.

Bram Kempkens, Eromesmarko. Verantwortlich für den internationalen Vertrieb und seit vielen Jahren im engen Austausch mit Schulen und Lehrkräften, zuvor zwölf Jahre Dozent an einer Fachhochschule in Groningen.

Sein Impuls „Raum für Geborgenheit" fragt, wie Räume Sicherheit und Rückzug geben und zugleich Zusammenarbeit ermöglichen. Gerade in offenen Lernlandschaften entscheidet die Gestaltung darüber, ob Ruhe, Konzentration und selbstständiges Lernen gelingen. An Praxisbeispielen zeigt er, wie biophiles Design, natürliche Materialien, Farbe und flexible Raumkonzepte zusammenwirken, und wo Fluchtwege, Notausgänge und Brandschutz die Möblierung mitbestimmen.

Termine und Standorte

Beide Standorte, gleiches Programm. Sie wählen bei der Anmeldung Ihre Wunschzeit wie auch die Gewichtung der Themen.

Mittwoch, 30. September 2026

Meppen

Büro Albers, Industriestraße 18, 49716 Meppen

10:00 Uhr Vormittagstermin

14:30 Uhr Nachmittagstermin

 

Donnerstag, 01. Oktober 2026

Papenburg

Büro Albers, Friederikenstraße 31, 26871 Papenburg

10:00 Uhr Vormittagstermin

14:30 Uhr Nachmittagstermin

Zur Zeitwahl: Wir führen pro Standort den Termin durch, für den genug Anmeldungen vorliegen.
Sind beide Zeiten gefragt, finden beide statt. Falls wir zusammenlegen müssen, rufen wir Sie vorher an und stimmen die Alternative persönlich ab.
Sie erfahren das spätestens am 21.09.2026
Anmeldeschluss ist der: 16.09.2026

Häufige Fragen

1Kostet die Teilnahme etwas?
Nein, die Teilnahme an der Schulveranstaltung bei uns im Büro Albers Gebäude in Meppen und Papenburg ist kostenfrei.
2Muss ich etwas zu Schulveranstaltung mitbringen?
Nein, aber es ist vom Vorteil für Sie uns uns wenn Sie Unterlagen mitbringen, Fotos oder einen Grundriss eines Raumes, den Sie verändern möchten, gerne auch eine grobe Bestandsliste.
3Was ist das Churer Modell?
Das Churer Modell ist eine Methode, den Klassenraum nach Tätigkeiten zu zonieren statt alle Plätze auf die Tafel auszurichten. Der Raum wird in Bereiche geteilt: ein Sitzkreis für kurze gemeinsame Inputs, Flächen für Gruppen- und Einzelarbeit und eine Zone für Rückzug. Feste Sitzordnungen entfallen, die Kinder wählen ihren Arbeitsplatz je nach Aufgabe. Der große Vorteil für Schulen: Das Modell lässt sich mit vorhandenem Mobiliar und ohne Umbau beginnen. Wie das konkret aussieht, zeigen wir an der Arbeitsstation „Unterrichtsmodelle".
4Kann man vorhandene Klassenräume umgestalten, ohne neu zu bauen?
In den meisten Fällen ja. Viele Anforderungen des heutigen Schulalltags lassen sich durch eine andere Zonierung und flexible Möblierung lösen, nicht nur durch einen Neubau. Ein vorhandener Klassenraum wird in Bereiche für Input, Gruppenarbeit, konzentriertes Arbeiten und Rückzug gegliedert, so entstehen Lernumgebungen, die sich am Vor- und Nachmittag gemeinsam nutzen lassen. Ein Teil des Bestands lässt sich zudem aufarbeiten statt ersetzen. Das spart Beschaffung und Entsorgung und macht Budget für die Stellen frei, an denen wirklich etwas fehlt.
5Was passiert mit meinen Angaben aus der Anmeldung?
Wir nutzen sie für die Organisation der Veranstaltung und die Gewichtung der Themen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
6Ich kann an beiden Tagen nicht. Und jetzt?
Dann kontaktieren Sie uns gerne proaktiv telefonisch oder per Mail damit wir einen individuellen Beratungstermin mit Ihnen vereinbaren können.

Jetzt noch zur Schulveranstaltung in Meppen oder Papenburg anmelden

30.09. in Meppen oder 01.10. in Papenburg. Anmeldeschluss ist der 16.09.2026