Schule im Wandel
Wie aus vorhandenen Räumen Lernorte werden, die zum heutigen Schulalltag passen. Ein Impuls aus der Schulentwicklung und Raumgestaltung.
TERMINE
Mittwoch: 30.09.2026 in Meppen | Donnerstag: 01.10.2026 in Papenburg
UHRZEIT
10:00 Uhr oder 14:30 Uhr, Sie wählen bei der Anmeldung
DAUER
Ca. 2,5 Stunden inklusive Arbeitsphasen
FÜR
Schulleitungen, Schulträger, Schulamt, Bauamt, Architekturbüros
Anmeldeschluss: 16.09.2026.
Warum jetzt?
Der Ganztagsanspruch wächst jedes Jahr um einen Jahrgang. Bis 2029/30 betrifft er die Klassen 1 bis 4. Wer erst dann über Räume nachdenkt, plant unter Zeitdruck und baut teuer.
Diese Schulveranstaltung bieten wir an um Entscheider von einer Schule, Behörde oder Unternehmen bei Problemen oder Fragen zu unterstützen.
Die Schulveranstaltung beinhaltet daher eine externe Referentin, die aus der Schule kommt wie auch einen externen Referenten aus dem Schulmöbel-Bereich.
Betreuung braucht andere Flächen als Unterricht
Acht Stunden Aufenthalt an fünf Tagen verändern die Anforderungen an Akustik, Rückzug, Essen und Bewegung. Ein Klassenraum mit 28 Einzelplätzen deckt das nicht ab.
Vorhandenes ist meist besser als sein Ruf
Ein Teil des Bestands lässt sich aufarbeiten statt ersetzen. Das Spart Entsorgung und Beschaffung und macht Budget für die Stellen frei, an denen wirklich etwas fehlt.
Ablauf der Schulveranstaltung
Die zwei Arbeitsstationen
Wie gelernt wird, entscheidet, wie der Raum aussieht
Ein Unterrichtsmodell ist keine Möbelfrage, aber es hat Folgen für den Raum. Wir gehen die gängigen Modelle durch und übersetzen sie in konkrete Anforderungen an Zonierung, Mobiliar, Farbe und Material. Klicken Sie sich vorab durch:
Churer Modell
Die Ausrichtung auf die Tafel wird aufgehoben, der Raum in Bereiche für Tätigkeiten geteilt: Input im Kreis, Gruppenflächen, Rückzug, freie Mitte. Der Ansatz kommt ohne Umbau aus und lässt sich mit vorhandenem Mobiliar beginnen.
Was der Raum braucht: bewegliche Stühle, Tische ohne feste Reihung, eine Nische für konzentriertes Arbeiten.
Lernbüro und selbstorganisiertes Lernen
Schülerinnen und Schüler arbeiten an unterschiedlichen Aufgaben im eigenen Tempo, die Lehrkraft begleitet. Das verändert die Rolle des Raums vom Vortragsort zum Arbeitsort.
Was der Raum braucht: Einzelarbeitsplätze mit Sichtschutz, Ablagen für Material, Sichtbeziehung zur Aufsicht.
Offener Ganztag
Acht Stunden Aufenthalt an fünf Tagen stellen andere Anforderungen als eine Unterrichtsstunde: Essen, Bewegung, Ruhe und Betreuung finden häufig in denselben Räumen statt.
Was der Raum braucht: Mehrfachnutzung mit stapelbarem oder rollbarem Mobiliar, Stauraum in Reichweite, klare Zonen für laut und leise.
Farbe und Material
Farbe ordnet den Raum, bevor jemand ein Schild liest. Zurückhaltende Flächen, Akzente an den Zonen, robuste Oberflächen dort, wo gearbeitet wird.
Worauf es ankommt: Reinigungsfähigkeit, Lichtreflexion, Kontraste für Menschen mit Sehbeeinträchtigung.
Akustik
In offenen Lernlandschaften wird Lautstärke schnell zum Ausschlusskriterium. Akustik gehört deshalb in die Planung, nicht in die Nachbesserung.
Was der Raum braucht: absorbierende Flächen an Decke und Wand, Trennelemente als Schallschutz, Bodenbeläge mit Trittschalldämmung.
Bestand und ReUse
Ein Teil des vorhandenen Mobiliars lässt sich aufarbeiten statt ersetzen. Das lohnt sich vor allem bei größeren Beständen und macht Budget für die Stellen frei, an denen wirklich etwas fehlt.
Mitbringen lohnt sich: Fotos der Räume, grobe Stückzahlen, Alter des Mobiliars.
Technik, die den Unterricht trägt, nicht aufhält
Displays hängen in vielen Schulen längst. Die Frage ist, was danach passiert. Wir zeigen an dieser Station, was aus vorhandenem Material mit Lumio und den SMART Displays wird, und sprechen offen über das, was dabei mitläuft: Lizenzen, Netz und Betrieb.
Lumio und SMART Technologies
Wir sind Partner von SMART Technologies und zeigen die Unterrichtsplattform Lumio im praktischen Einsatz. Vorhandenes Material wird zu interaktiven Einheiten, an denen die Klasse gleichzeitig auf eigenen Geräten arbeitet. Rückmeldungen laufen live zurück an die Lehrkraft.
Ehrlich dazu: Plattformen dieser Art sind lizenzpflichtig. Die laufenden Kosten und die Frage, was ohne Lizenz vom Material übrig bleibt, gehören zur Entscheidung.
Geräte im Einsatz
Zwei Kollegen aus unserem Haus sind an der Station und zeigen die Geräte im Betrieb: Display, Stiftbedienung, Einbindung vorhandener Endgeräte, Übergabe zwischen Lehrkraft und Klasse. Sie schreiben, verschieben und speichern selbst und sehen, wie sich das im eigenen Fach anfühlt.
Gute Gelegenheit für: Fragen zur Anbindung an bestehende Schul-IT, zu Halterungen und zur Frage, welche Geräteklasse für welchen Raum passt.
Raum und Technik gehören zusammen
Ein Display allein verändert keinen Unterricht. Entscheidend sind Blickachsen, Verdunkelung, Steckdosen an der richtigen Stelle, ein Netz, das trägt, und Möbel, die sich zum Bildschirm drehen lassen.
Hier treffen sich die Stationen: Wenn Lernende auf verschiedenen Niveaus arbeiten, sitzen sie nicht mehr alle gleich. Differenzierung braucht Zonen, Zonen brauchen bewegliches Mobiliar.
Die zwei Impulsvorträge

„Gute Schulen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, wenn Pädagogik und Raum gemeinsam gedacht werden"
„Kinder lernen dort am besten, wo sie sich sicher und willkommen fühlen."

Termine und Standorte
Beide Standorte, gleiches Programm. Sie wählen bei der Anmeldung Ihre Wunschzeit wie auch die Gewichtung der Themen.
Mittwoch, 30. September 2026
Meppen
Büro Albers, Industriestraße 18, 49716 Meppen
10:00 Uhr Vormittagstermin
14:30 Uhr Nachmittagstermin
Donnerstag, 01. Oktober 2026
Papenburg
Büro Albers, Friederikenstraße 31, 26871 Papenburg
10:00 Uhr Vormittagstermin
14:30 Uhr Nachmittagstermin
Zur Zeitwahl: Wir führen pro Standort den Termin durch, für den genug Anmeldungen vorliegen.
Sind beide Zeiten gefragt, finden beide statt. Falls wir zusammenlegen müssen, rufen wir Sie vorher an und stimmen die Alternative persönlich ab.
Sie erfahren das spätestens am 21.09.2026
Anmeldeschluss ist der: 16.09.2026





